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Gemeindezeitung
 
  Leubnitzer Nachrichten November 2011 (LN2011-11.pdf - 3,33 MB)
  Leubnitzer Nachrichten Oktober 2011 (LN2011-10.pdf - 2,83 MB)
  BI-zeitung-Sept11.pdf (1,85 MB)
  Oktoberfest.pdf (156 kB)
  Leubnitzer Nachrichten September 2011 (LN2011-09.pdf - 3,16 MB)
  Leubnitzer Nachrichten August 2011 (LN2011-08.pdf - 3,15 MB)
  Leubnitzer Nachrichten Juli 2011 (LN2011-07.pdf - 4,11 MB)
  Leubnitzer Nachrichten Juni 2011 (LN2011-06.pdf - 2,85 MB)
  Leubnitzer Nachrichten Mai 2011 (LN2011-05.pdf - 2,1 MB)
  Leubnitzer Nachrichten April 2011 (LN2011-04.pdf - 2,4 MB)
  Leubnitzer Nachrichten März 2011 (LN2011-03.pdf - 2,9 MB)
  Leubnitzer Nachrichten Februar 2011 (LN2011-02.pdf - 1,9 MB)
  Leubnitzer Nachrichten Januar 2011 (LN2011-01.pdf - 2,5 MB)
 
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Die aktuelle Ausgabe wird manchmal schon in der ersten Monatswoche veröffentlicht. ;-)
 
Leubnitzer Nachrichten Dezember 2010 (LN2010-12.pdf - 3,4 MB)
Leubnitzer Nachrichten November 2010 (LN2010-11.pdf - 3,2 MB)
Leubnitzer Nachrichten Oktober 2010 (LN2010-10.pdf - 2,1 MB)
Leubnitzer Nachrichten September 2010 (LN2010-09.pdf - 1,9 MB)
Leubnitzer Nachrichten August 2010 (LN2010-08.pdf - 2,6 MB)
Leubnitzer Nachrichten Juli 2010 (LN2010-07.pdf - 3,4 MB)  
Leubnitzer Nachrichten Juni 2010 (LN2010-06.pdf - 2,9 MB)
Leubnitzer Nachrichten Mai 2010 (LN2010-05.pdf - 1,2 MB)
Leubnitzer Nachrichten April 2010 (LN2010-04.pdf - 1,2 MB)
Leubnitzer Nachrichten März 2010 (LN2010-03.pdf - 3,5 MB)
Leubnitzer Nachrichten Februar 2010 (LN2010-02.pdf - 1,49 MB)
Leubnitzer Nachrichten Januar 2010 (LN2010-01.pdf - 2,14 MB)
 
2009
Leubnitzer Nachrichten Dezember 2009 (LN2009-12.pdf - 3,60 MB)
Leubnitzer Nachrichten November 2009 (LN2009-11.pdf - 1,90 MB)
Leubnitzer Nachrichten Oktober 2009 (LN2009-10.pdf - 2,00 MB)
Leubnitzer Nachrichten September 2009 (LN2009-09.pdf - 2,00 MB)
Leubnitzer Nachrichten August 2009 (LN2009-08.pdf - 2.522 KB) 
Leubnitzer Nachrichten Juli 2009 (LN2009-07.pdf - 2.378 KB) 
Leubnitzer Nachrichten Juni 2009 (LN2009-06.pdf - 2.500 KB)
Leubnitzer Nachrichten Mai 2009 (LN2009-05.pdf - 2.240 KB)
Leubnitzer Nachrichten April 2009 (LN2009-04.pdf - 1.900 KB) 
Leubnitzer Nachrichten März 2009 (LN2009-0.pdf - 1.574 KB)
Leubnitzer Nachrichten Febuar 2009 (LN2009-02.pdf - 1.362 KB)
Leubnitzer Nachrichten Januar 2009 (LN2009-01.pdf - 2.295 KB)
 
2008
Leubnitzer Nachrichten Dezember 2008 (LN2008-12.pdf - 2.740 KB)
Leubnitzer Nachrichten November 2008 (LN2008-11.pdf - 1.930 KB)
Leubnitzer Nachrichten Oktober 2008 (LN2008-10.pdf - 1.061 KB)
Leubnitzer Nachrichten September 2008 (LN2008-09.pdf - 1.378 KB)
Leubnitzer Nachrichten August 2008 (LN2008-08.pdf - 1.799 KB)
Leubnitzer Nachrichten Juli 2008 (LN2008-07.pdf - 1.781 KB)
Leubnitzer Nachrichten Juni 2008 (LN2008-06.pdf - 0.950 KB)
Leubnitzer Nachrichten Mai 2008 (LN2008-05.pdf - 0.955 KB)
Leubnitzer Nachrichten April 2008 (LN2008-04.pdf - 0.798 KB)
Leubnitzer Nachrichten März 2008 (LN2008-03.pdf - 1.040 KB)
Leubnitzer Nachrichten Februar 2008 (LN2008-02.pdf - 1.111 KB)
Leubnitzer Nachrichten Januar 2008 (LN2008-01.pdf - 1.992 KB)
 
2007
Leubnitzer Nachrichten Dezember 2007 (LN2007-12.pdf - 2.145 KB)
Leubnitzer Nachrichten November 2007 (LN2007-11.pdf - 0.854 KB)
Leubnitzer Nachrichten Oktober 2007 (LN2007-10.pdf - 1.286 KB)
Leubnitzer Nachrichten September 2007 (LN2007-09.pdf - 1.451 KB)
Leubnitzer Nachrichten August 2007 (LN2007-08.pdf - 1.260 KB)
Leubnitzer Nachrichten Juli 2007 (LN2007-07.pdf - 1.228 KB)
Leubnitzer Nachrichten Juni 2007 (LN2007-06.pdf - 1.195 KB)
Leubnitzer Nachrichten Mai 2007 (LN2007-05.pdf - 1.050 KB)
Leubnitzer Nachrichten April 2007 (LN2007-04.pdf - 1.595 KB)
Leubnitzer Nachrichten März 2007 (LN2007-03.pdf - 1.898 KB)
Leubnitzer Nachrichten Februar 2007 (LN2007-02.pdf - 0.969 KB)
Leubnitzer Nachrichten Januar 2007 (LN2007-01.pdf - 1.351 KB)
 
10 Jahre "Leubnitzer Nachrichten"

Text aus: LN2007-03.pdf - (1.898 KB)

Seit März 1997 ist es uns vergönnt, das vielfältige Dorfleben zu begleiten und zum Teil widerzuspiegeln. So gesehen sind die Leubnitzer Nachrichten auch eine Chronik. Bekanntmachung des Positiven ist Lob. Veröffentlichung von Negativem, wenn möglich mit konkretem Verbesserungsvorschlag, war oft der erste Schritt zur Problemlösung. Dass dies ein schmaler Weg ist, haben wir mehrmals bedauernd zur Kenntnis nehmen müssen. Nicht immer ist es uns gelungen, allen Fettnäpfchen auszuweichen. Zum Werkzeug persönlicher Anfeindungen ließen wir uns nie machen.
Vereine nutzen unsere Unterstützung mit unterschiedlicher Intensität. Gern kündigen wir Aktivitäten an und ebenso gern berichten wir darüber.
Die Redaktion ist auf Zuarbeit angewiesen! Die Bewohner aller Ortsteile können und sollen sich hier mehr einbringen. Rechtzeitige Übergabe von Beiträgen jedweder Art, am besten auf CD oder Diskette, ermöglicht die zeitnahe Veröffentlichung.
Vor Privat- und Vereinsnachrichten rangieren Artikel zur Arbeit des Bürgermeisters sowie der Gemeinde- und Ortschaftsräte. Dies ist der Hauptzweck unserer Zeitung.
Die Bürger sollen mit den Schwierigkeiten der Kommunalpolitik vertraut gemacht werden, umso die Entscheidungen ihrer gewählten Vertreter nachvollziehen und verstehen zu können. Anderes ist platzfüllendes, schmückendes Beiwerk mit bildender und unterhaltender Absicht.
Dank gilt allen, die Beiträge liefern, an der Fertigstellung mitwirken, die Zeitungen verteilen oder uns mit Anzeigenaufträgen unterstützen. Die Druckqualität konnte verbessert werden, was sich besonders bei der Wiedergabe von Fotos bemerkbar macht. Wir entwickeln uns.
Unser immer und immer wieder gen Rodau gesandtes Werben um Vereinigung der beiden Zeitungen blieb bisher ohne Erfolg. Bedingungen werden nicht genannt. Ablehnungsgründe bleiben durchsichtig.
Im Zuge der Diskussionen um den Haushalt 2007 streift auch uns der eiskalte Hauch des Sparzwanges. Auflagenhöhe und Layout- kosten werden in Frage gestellt. Inwieweit Umverteilungen und Verzicht auf gewohntes hinreichend greifen und nur die gewünschten Effekte hervorrufen bleibt abzuwarten. Die Redaktionen haben darauf keinen entscheidenden Einfluss. Heinz Reichardt

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Die Rodauer Nachrichten bei www.rodau.com.

 

Hier können Sie auch die Gemeindezeitung aus Mehltheuer lesen.

 
 
Die historische Entwicklung unserer näheren Heimat

1. Teil
Kürzlich bekam ich einen Anruf aus Hamburg, man interessierte sich für die ehemalige Sternwarte des Herrn Löbering. Man vermutete, die Sternwarte sei im Krieg zerstört worden. Ich konnte aber aus eigener Erfahrung mitteilen, daß die Sternwarte noch in den 60er existierte. Ich hatte Kontakt zu Herrn Löbering, wir konnten mit Jugendweihlingen aus Mehltheuer und Syrau die Sternwarte besuchen. Wir wollten die Sternwarte 1969 für unsere Schule haben für den Astronomieunterricht, weil ja ab 1969 in Mehltheuer die Polytechnische Oberschule aufgebaut wurde, zunächst bis zur 8. Klasse. 1972 wurde die erste 10. Klasse entlassen. 2007 wird die letzte 10. Klasse entlassen.
Die Sternwarte war plötzlich verschwunden, wir kamen zu spät. Keiner wußte wohin sie gekommen ist, wurde sie an Privat verkauft oder hat Herr Löbering sie mit nach Maulbronn zu seiner Tochter genommen, Herr Löbering zog 1969 in den Westen, er durfte ja alles mitnehmen.
14 Tage später kam wieder ein Anruf aus Hamburg, ein gewisser Herr Degenkolb hatte herausgefunden wohin die Sternwarte verschwunden war. Mir wurde die Telefonnummer von Herrn Günter Loipel genannt, in Thüringen wohnhaft. Ich hatte ein längeres Gespräch mit Herrn Loipel, er hat viele Jahre mit Herrn Löbering in Fasendorf zusammengearbeitet, aus Dankbarkeit hat Herr Löbering ihm die Sternwarte vermacht. Sie wurde auch in Thüringen wieder aufgestellt, zur Zeit ruht sie im Schulamt in Erfurt. Herr Loipel war mit Herrn Löbering sehr vertraut, er konnte viele Ereignisse über Herrn Löbering mir mitteilen, eine Geschichte ist besonders interessant. In den 40er Jahren während seiner Tätigkeit an der Kunstschule in Plauen wurde er von der Schulsekretärin mitten aus dem Unterricht geholt, die Sekretärin konnte ihm schnell noch sagen, daß 2 Herren der GESTAPO auf ihn warten.
Nun was werden die von mir wollen? Sie wollten wissen, ob er sich mit Astrologie beschäftigt, dies konnte er natürlich streng von sich weisen, er sei Astronom, die Herren sollen mitkommen und sich seine Sternwarte anschauen, Es war gerade eine Zeit der
Sonnenflecken, die konnte man ja auch bei Tag beobachten. Trotzdem durchsuchten sie seine Bücherei nach Astrologie. Sie fanden aber nichts, somit war die Sache erst einmal
erledigt. Die Frage nach dem Warum kann auch schnell beantwortet werden, Hitler hatte Wut auf die Astrologen, die ihn falsch beraten hatten, deshalb sollten alle Astrologen beseitigt werden. Ich kann jetzt auch daraus schließen, daß Herr Löbering nichts mit dem sogenannten SS-Ahnenerbe in Fasendorf zu tun hatte. (Mehltheurer Anzeiger vom
Februar 2007). Herrn Loipel schickte ich einen dicken Brief mit Unterlagen über Herrn Löbering. Frau Heidrun Bauer aus Fasendorf teilte mir mit, daß sie im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit viele Jahre das Grab von Herrn Löbering auf dem Friedhof 1 in Plauen gepflegt hat. Das war mir neu. Gewundert habe ich mich, daß die Amerikaner die Sternwarte 1945 nicht mitgenommen haben, denn damals mußten alle Fotoapparate, Ferngläser, Gewehre, Säbel usw. abgegeben werden, sogar ein Bestrahlungsapparat von Dr. Reuter. Kriegsbeute!
2. Teil
1955 wurde Herr Werner Jacob (Schulleiter von 1951-55) zu den Grenztruppen als Kulturoffizier berufen. Dafür kam Herr Werner Richter aus Schneckengrün als Schulleiter nach Mehltheuer. Nun fehlte in Schneckengrün der Lehrer für Chemie und Physik. Ich sollte diese Aufgabe übernehmen, zunächst sträubte ich mich, als ich aber merkte, daß der Schulinspektor Egon Schink sauer reagierte, versuchte ich nur noch herauszuholen was möglich war, ich bekam Kilometergeld 10 Pf/km, im Monat kamen so 4,80 M zusammen, für die 6 Wintermonate Wanderlehrerzulage 40 M pro Monat.
Mit dem Fahrrad fuhr ich zweimal wöchentlich zur Schneckengrüner Schule, die außerhalb des Ortes lag, auf der sogenannten Wettinhöhe. In der Klasse 7/8 waren jeweils 4 aus der 7 und 4 aus der 8. Wir konnten viele Experimente durchführen, Chemikalien waren reichlich vorhanden, was fehlte waren Geräte, so transportierte ich im Rucksack eine pneumatische Wanne und den sogenannten Kippchen Apparat u.a. Beim 2. Besuch waren auf einmal die Schüler der 5. und 6. Kl. anwesend. Was wollt ihr? Wir haben jetzt bei Ihnen Zeichnen. Nun gut, zeichnet mal die Erlmeierkolben auf dem Tisch! Beim Experimentieren durften sie natürlich zusehen. In der Pause erkundigte ich mich bei Frau Hertha Lötsch, der Schulleiterein. Wußten Sie das nicht, hatten sie den Lehrplan für den Mehrstufenunterricht an Landschulen nicht bekommen. Dann ging das Zeichnen nach Plan.
Auf meinem Weg nach Schneckengrün stand auf einmal ein russischer Soldat, der mir die Weiterfahrt verweigerte. Mit ein paar russischen Brocken und meiner Schulmappe erreichte ich schließlich die Weiterfahrt. Ein anderes Mal stand wieder ein Posten dort, der ließ mich nicht durch- Schießen.
Ich kehrte zurück und rief die Gemeinde Schneckengrün an, die Schule hatte kein Telefon. Der damalige Bürgermeister meinte, das sind wir schon gewöhnt, er werde mal zur Schule laufen und Bescheid sagen. Wieder ein anderes Mal auf dem Rückweg nach Hause hielt mich ein Posten der Russen mit Gewehr und Schäferhund an, ich mußte mit in den Wald, nun dachte ich hat dein letztes Stündlein geschlagen, auf einmal kamen wir zu einem Fuchsbau, der Schäferhund hatte ihn ausgegraben, dort lagen 3 kleine Füchslein mit weißer Schwanzspitze, was tun. Zurück zur Schule, Frau Lötsch holte sofort einen kleinen Handkorb und ihr Fahrrad, wir eilten zu den kleinen Füchslein. Sie packte sie in den Korb, fuhr mit mir nach Mehltheuer zum Bahnhof und gab sie per Expressgut nach Leipzig in den Zoo auf Dies wäre heute gar nicht mehr möglich. Erleichtert radelte ich mit Verspätung nach Hause, ich wohnte damals in Oberpirk. Im Frühjahr 1956 konnte ich mir dann ein Moped zulegen (1250.- M). Die 4 Schüler der 8. Klasse aus Schneckengrün legten ihre Abschlußprüfung in Chemie in Mehltheuer ab, alle bestanden mit der Note 1. Dies schrieb ich auf weil Schneckengrün dieses Jahr ein großes Jubiläum feiert. Nach dem Schließen der Schneckengrüner Schule setzte sich dort die Stasi fest, man durfte das Gebiet nicht mehr betreten.
Günter Zeidler

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